Gesichter des Postgraduate Center
Tamara Schmidt: Absolventin des Programms „Diversitätskompetenz“
Das Thema „Diversität“ und damit verbundene Diskussionen sind global und lokal omnipräsent. Es beschäftigt Menschen in institutionellen, professionellen und privaten Kontexten auf sehr heterogene Weise. Alle, die heute mitgestalten, führen oder einfach nur informiert mitreden wollen, brauchen deshalb Informationen und systematisches Wissen, wie öffentlich und privat ausgehandelte Diversitätsdebatten eingeordnet werden können und wie das eigene Handeln diversitätskompetent gestaltet werden kann.
Das Zertifikatsprogramm „Diversitätskompetenz“ stellt – vor allem in Zeiten des rasanten gesellschaftlichen Wandels, zunehmender Polarisierungen und gezielter Fehlinformationen – eine Weiterbildung dar, die es ermöglicht, die Komplexität des Themas zu erfassen. In einem antidiskriminatorisch-menschenrechtlich orientierten, partizipativ und praxisnah gestalteten Lern- und Lehrsetting erlangen Sie den Überblick über historische Entwicklungen, aktuelle Debatten und Diskurse. Darüber hinaus stärken Sie Ihr humanistisch-aufgeklärtes Verständnis von gesellschaftlicher Vielfalt sowie Ihr zivilgesellschaftliches Engagement.
Das Zertifikatsprogramm eignet sich für Menschen jeden Erwachsenenalters, u.a. Privatpersonen, Arbeitnehmer*innen im privaten wie öffentlichen Sektor, Lehrende, Trainer*innen, Berater*innen und Coaches, Psychotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Führungskräfte, Journalist*innen, Studierende, Personen in medizinischen Berufen, im Kunst-, Kultur- und NGO-Bereich und grundsätzlich für alle, die sich für die Thematik interessieren und ihre Kompetenzen im Umgang mit gesellschaftlicher Diversität stärken wollen.
Tamara Schmidt: Absolventin des Programms „Diversitätskompetenz“
Kühle Getränke, salziges Popcorn, ein bereichernder Dokumentarfilm und spannende Gespräche
Die Weiterbildung beinhaltet eine Supervisionseinheit zur Reflexion eigener Erfahrungen. Hier erfahren Sie mehr über die Supervisor*innen.
Hier finden Sie alle kommenden Events des Programms. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei, um nichts zu verpassen.
Diversitätskompetenz kann als essenziell für die Stärkung von Sozial-, Arbeits- und Führungskompetenzen bezeichnet werden. Das partizipative, stets reflexionsorientierte, auf Persönlichkeitsentwicklung abzielende Lern- und Lehrsetting des Weiterbildungsprogramms ermöglicht Ihnen einen individuell-professionellen Stärkungsprozess. Dieser bewirkt bei vielen, sich beruflich weiterzuentwickeln, sich im Denken und Handeln zu verändern, Ideen zu generieren und diese gemeinsam umzusetzen oder auch Prozesse zu starten, um erhebliche Verbesserungen ihrer privaten oder beruflichen Situation zu erwirken.
Das Alumni*ae-Netzwerk des Programms ermöglicht Ihnen einen Austausch und professionelle Kooperationen über die Weiterbildungszeit hinaus. Unsere Absolvent*innen sind Privatpersonen, Erziehende, Studierende, (Elementar)Pädagog*innen, Expert*innen in NGOs, Magistraten und Ministerien, Universitätsangehörige, in der Wissenschaft Tätige, Expert*innen, Lehrende, Trainer*innen, Supervisor*innen oder auch Gender- und Diversitätsverantwortliche in Unternehmen des privaten und öffentlichen Sektors.
Das erste Modul beschäftigt sich mit der Geschichte der Diversitätsdiskurse und gibt einen ersten Überblick über aktuelle Debatten. Partizipative Methoden ermöglichen ein Kennenlernen aller Teilnehmenden und ein didaktisch-überlegtes Lernen in der Gruppe.
Themen:
Im Mittelpunkt stehen Diskriminierungsformen, die intersektionale Reflexion eigener Privilegien sowie menschenrechtlich-orientierte Strategien der Anti-Diskriminierung. Informationen zu Antidiskriminierungsgesetzen erklären die relevanten juristischen Rahmenbedingungen.
Themen:
Dieses Modul erklärt die Bedeutung von Sprache und Kommunikation für ein diversitätskompetentes Handeln. Es ermöglicht Ihnen die Befassung mit dem Thema Geschlechtlichkeit als historisch bedeutsame soziale Dimension und thematisiert aktuelle geschlechtsspezifische Debatten.
Themen:
Der vierte thematische Schwerpunkt widmet sich zum einen der sozialen Bedeutung von Raum, v.a. im Kontext von in- und exklusiven gesellschaftlichen Dynamiken. Zum anderen bietet das Modul eine Einführung in organisationale Maßnahmen im Rahmen des Diversitätsmanagements.
Themen:
In diesem Modul werden die Themen Führungs- und Diversitätskompetenz miteinander verknüpft. Es entsteht ein neues Verständnis von Führung, das sowohl Diversitätssensibilität als auch die Kenntnis von Macht-Ordnungen als grundlegende Kompetenzen einschließt.
Themen:
Im letzten Modul werden die in der Weiterbildung vermittelten Inhalte verknüpft und die gewonnene Diversitätskompetenz als gesellschaftspolitische Haltung und Positionierung vermittelt und gestärkt. Die Präsentation Ihrer individuellen Projektideen vervollständigt das Zertifikatsprogramm.
Themen:
Angesprochen sind Menschen jeden Erwachsenenalters, die sich fundiert mit Diversitätskompetenz beschäftigen und ihr zivilgesellschaftliches Engagement – privat wie beruflich – professionell weiterentwickeln möchten. Das Programm richtet sich an alle, die gesellschaftliche Vielfalt differenziert einordnen, neue Perspektiven gewinnen und ihre Arbeits- und Handlungskompetenzen stärken wollen. Auch Personen, die Gender- und Diversitätsthemen in Führungs-, Bildungs-, Beratungs- oder Organisationskontexten verantwortungsvoll einsetzen möchten, profitieren ebenso wie Interessierte, die Diversitätswissen als Grundlage für reflektiertes Handeln in heterogenen Umfeldern erweitern möchten.
Bitte reichen Sie die folgenden Bewerbungsunterlagen über das Anmeldeformular ein:
Die Zulassung erfolgt laufend im rollierenden Verfahren. Nach Begutachtung der Bewerbungsunterlagen kann bei Bedarf vor der Zulassung ein Gespräch mit der wissenschaftlichen Leitung anberaumt werden.
Bereit für den nächsten Schritt?
Informieren Sie sich über Bildungsförderungen, steuerliche Absetzbarkeiten und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten sowie über Landesförderungen, Stipendien und Arbeitgeberzuschüsse – viele Wege führen zu Ihrer Weiterbildung: Förderungen und Finanzierung
Das Zertifikatsprogramm “Diversitätskompetenz” richtet sich an alle Menschen, die sich wissenschaftlich fundiert, strukturiert und vor einem antidiskriminatorischen Hintergrund mit dem Thema Diversitätskompetenz auseinandersetzen und ihr zivilgesellschaftliches Engagement professionell gestalten wollen. Es adressiert auch Personen, die ihre Arbeits- und Wettbewerbsfähigkeit stärken und diese Qualifikation im Kontext ihrer Funktionen und Berufsfelder nachweisen möchten.
Aus welchen Bereichen kommen die Personen, die das Programm bisher absolviert haben?
Die bisherigen Teilnehmer*innen des Zertifikatsprogramms sind Privatpersonen, Erziehende, Studierende, (Elementar)Pädagog*innen, Expert*innen in NGOs, Magistraten und Ministerien, Universitätsangehörige, in der Wissenschaft Tätige, Expert*innen, Lehrende, Trainer*innen, Supervisor*innen oder auch Gender- und Diversitätsverantwortliche in Unternehmen des privaten und öffentlichen Sektors.
Die allgemeine Universitätsreife ist Voraussetzung für eine Zulassung. In begründeten Ausnahmefällen kann die Aufnahme auch mit anderen abgeschlossenen Ausbildungen erfolgen, mindestens jedoch Hochschulreife in Verbindung mit Berufspraxis. Weiters kann ein mündliches Aufnahmegespräch mit der wissenschaftlichen Leitung anberaumt werden.
Insgesamt werden max. 24 Personen pro Durchgang aufgenommen. Die Aufnahme erfolgt in einem rollierenden Verfahren nach dem first-come-first-served-Prinzip.
Das Zertifikatsprogramm “Diversitätskompetenz” qualifiziert Sie dazu, mit gesellschaftlicher Heterogenität, Diversitätskompetenz und Diversitätsmanagement sowie mit den damit verbundenen alltäglichen Herausforderungen informiert, sozial kompetent und professionell umzugehen.
Die praxisorientierte Weiterbildung zielt darauf ab, Sie in Ihren Sozial-, Arbeits- und Führungskompetenzen zu stärken.
Wenn Sie sich in das Zertifikatsprogramm einschreiben, erleben Sie Wissenserwerb zu gesellschaftspolitisch viel-diskutierten Themen in einem akademischen Umfeld. Sie erfahren theoretische und praxisorientierte Kompetenzerweiterung und lernen in einer Gruppe mit Teilnehmer*innen aus verschiedenen Lebens-, Arbeits- und Tätigkeitsbereichen. Sie verstehen gesellschaftliche Diversität als Querschnittsthema des lebenslangen Lernens, lernen von den Expert*innen eine diversitätskompetent eingesetzte Methodenvielfalt kennen und bekommen die Chance, neue diversitätssensible Sichtweisen auf gesellschaftliche Probleme und sich selbst (in der beruflichen Rolle) zu entwickeln.
Das Zertifikatsprogramm “Diversitätskompetenz” geht mit 15 ECTS weit über den Umfang von marktüblichen Diversity Management Trainings hinaus und stellt das Thema „Diversität“ in einen wissenschaftlich-diskursiven Rahmen. Es kombiniert erwachsenenbildnerische Ziele und akademische Weiterbildung und vereint philosophische, geistes- und sozialwissenschaftliche, wirtschafts- und sprachwissenschaftliche, personal- und organisationsentwicklerische Ansätze, um eine umfassende Auseinandersetzung mit dem Thema zu ermöglichen.
Die Lehrveranstaltungen finden in sechs geblockten Präsenzterminen Freitag nachmittags und Samstag ganztags statt. Dazu kommen drei Abendvorträge mit anschließender Diskussion, zu denen auch die Absolvent*innen vergangener Durchgänge eingeladen sind, um das Netzwerken zu ermöglichen. Angeleitete Peer Group Treffen sowie die Inanspruchnahme einer Supervisionseinheit runden das Programm ab.
Termine des nächsten Durchgangs (Start WiSe 2026/27):
| Datum | Uhrzeit | Module |
|---|---|---|
| Fr, 2. Oktober 2026 | 14.00–20.00 | Modul 1: Diversität und Diversitätskompetenz: Geschichte, Grundlagen und Diskurse |
| Sa, 3. Oktober 2026 | 10.00–18.00 | Modul 1: Diversität und Diversitätskompetenz: Geschichte, Grundlagen und Diskurse |
| Do, 22. Oktober 2026 | 18.00–21.00 | Vortrag 1: Diversitätskompetenz in der Praxis |
| Fr, 23. Oktober 2026 | 14.00–20.00 | Modul 2: Diversität und (Anti-) Diskriminierung |
| Sa, 24. Oktober 2026 | 10.00–18.00 | Modul 2: Diversität und (Anti-) Diskriminierung |
| Do, 12. November 2026 | 17.00–20.00 | Vortrag 2: Diversitätskompetenz in der Praxis |
| Fr, 20. November 2026 | 14.00–20.00 | Modul 3: Diversität, Kommunikation und Handlungskompetenz |
| Sa, 21. November 2026 | 10.00–18.00 | Modul 3: Diversität, Kommunikation und Handlungskompetenz |
| Fr, 4. Dezember 2026 | 14.00–20.00 | Ersatzmodul 1 |
| Sa, 5. Dezember 2026 | 10.00–18.00 | Ersatzmodul 1 |
| Do, 10. Dezember 2026 | 14.00–20.00 | Modul 4: Diversität, Raum und Organisationen |
| Sa, 12. Dezember 2026 | 10.00–18.00 | Modul 4: Diversität, Raum und Organisationen |
| Fr, 8. Jänner 2027 | 14.00–20.00 | Modul 5: Diversität und Führung(skompetenz) |
| Sa, 9. Jänner 2027 | 10.00–18.00 | Modul 5: Diversität und Führung(skompetenz) |
| Do, 14. Jänner 2027 | 17.00–20.00 | Vortrag 3: Diversitätskompetenz in der Praxis |
| Fr, 22. Jänner 2027 | 14.00–20.00 | Modul 6: Diversitätskompetenz als identitätsstiftende Haltung |
| Sa, 23. Jänner 2027 | 10.00–18.00 | Modul 6: Diversitätskompetenz als identitätsstiftende Haltung |
| Fr, 29. Jänner 2027 | 14.00–20.00 | Ersatzmodul 2 |
| Sa, 30. Jänner 2027 | 10.00–18.00 | Ersatzmodul 2 |
(Änderungen vorbehalten)
Zusätzlich sind folgende Termine während des Semesters einzuplanen:
Im gesamten Programm wird partizipativ und methodisch vielfältig gearbeitet. Durch Austausch, Zusammenarbeit, Reflexion und Diskussion werden Ihre individuellen Stärken und Unsicherheiten sichtbar und die Persönlichkeitsentwicklung und damit auch Sozial-, Arbeits- und Führungskompetenzen gestärkt.
Alle Lehrveranstaltungen haben prüfungsimmanenten Charakter. Eine ausreichende Anwesenheit (mindestens 80%) ist Grundvoraussetzung, um das Zertifikatsprogramm positiv abschließen zu können. Zur Beurteilung werden mündliche und/oder schriftliche Leistungsüberprüfungen herangezogen.
Was passiert, wenn ich fehle?
In Absprache mit der wissenschaftlichen Leitung ist es möglich, den Workload mit sinnstiftenden Ersatzaufgaben zu kompensieren.
Alle LV-Leiter*innen haben eine ausgewiesene wissenschaftliche Expertise im Bereich Diversität(skompetenz) und bringen ihre vielfältigen diversitätsspezifischen Erfahrungen aus der gesellschaftlichen Praxis in die Lehre ein. Sie sind außerdem erfahrene Workshopleiter*innen, die partizipativ sowie didaktisch und methodisch vielfältig arbeiten. Dies ermöglicht eine konstruktiv-kritische und wertschätzende Lehr-, Lern- und Diskussionsatmosphäre. Eine humanistisch-aufgeklärte und antidiskriminatorische Grundhaltung der Lehrenden ist selbstverständliche Grundvoraussetzung für die Mitgestaltung des Lehrangebots.
Durch die verpflichtende Supervisionseinheit erhalten Sie die Möglichkeit, sich individuell mit einer*m diversitätskompetenten Supervisor*in auszutauschen, denn in den Lehrveranstaltungen wird meist in Gruppensettings gearbeitet. Die Supervision bietet Ihnen den Rahmen, zumindest einmal im Einzelsetting über Ihren individuellen Kompetenzaufbau zu reflektieren.
Die wba ist eine österreichische Zertifizierungs- und Kompetenzanerkennungsstelle für Erwachsenenbildner*innen. Wenn Sie sich als Erwachsenenbildner*in zertifizieren lassen wollen, können Sie sich einige Inhalte aus dem Zertifikatsprogramm anrechnen lassen.
Diversität ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Für unsere Absolvent*innen bieten wir eine gezielte Netzwerkbildung durch gesteuerten, inhaltsbezogenen Austausch mit diversitätsbewussten Teilnehmer*innen und Expert*innen an.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Program Management gerne zur Verfügung.
Wissenschaftliche Leitung
Program Management
Postgraduate Center
Campus der Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 1
Eingang 1.6
1090 Wien
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