Chaos im Kopf – das klinische Bild von ADHS
Neue Podcast-Folge mit Michaela Auer und Jakob Unterholzner.
Das Masterprogramm „Individualpsychologie und Selbstpsychologie“ verbindet psychoanalytisch-psychodynamische Theorie, diagnostische Kompetenz, psychotherapeutische Behandlungstechnik und Psychotherapieforschung mit einem strukturierten praktischen Ausbildungsabschnitt.
Die Individualpsychologie und die Selbstpsychologie zeichnen sich durch ein besonderes Menschenbild aus, das die Einzelperson stets im sozialen Zusammenhang sieht. In der Tradition Alfred Adlers geht es darum, wie Menschen ihren Platz in Beziehungen und Gesellschaft finden, wobei Gefühle von Minderwertigkeit und des Gemeinschaftsgefühls eine zentrale Rolle spielen. Die Selbstpsychologie Heinz Kohuts stellt die Entwicklung eines gesunden Selbstwerts in den Vordergrund. Die Beziehungsarbeit im psychotherapeutischen Rahmen eröffnet Möglichkeiten für Veränderungs- und Entwicklungsprozesse. Die psychoanalytisch-psychodynamische Auseinandersetzung mit unbewussten Prozessen verbindet beide Richtungen.
Auslaufendes Curriculum Psychotherapiegesetz 1990
Das aktuelle Curriculum des außerordentlichen Masterprogramms "Individualpsychologie und Selbstpsychologie" unterliegt den Bestimmungen des Psychotherapiegesetzes 1990. Bedingt durch die gesetzliche Neuregelung wird dieses Curriculum in den kommenden Jahren auslaufen. An einem Curriculum, das den neuen gesetzlichen Vorgaben nach Psychotherapiegesetz 2024 entspricht, wird derzeit gearbeitet.
Wenn Sie Ihre Ausbildung noch im Rahmen des bisherigen Curriculums beginnen möchten, bietet der Starttermin im Wintersemester 2026/27 diese Möglichkeit. Die Teilnahmevoraussetzungen und Informationen zum Auswahlverfahren finden Sie hier.
Umstellung auf das Psychotherapiegesetz 2024
Es wird auch in Zukunft ein breites, alle Cluster der psychotherapeutischen Schulen umfassendes Angebot am Postgraduate Center der Universität Wien geben. Wir arbeiten aktuell an der Überarbeitung der außerordentlichen Masterstudien nach Psychotherapiegesetz 2024. Der Prozess schreitet stetig voran und wir können Ihnen in Kürze Informationen zu den Programmstarts und den Zulassungsvoraussetzungen nach dem Psychotherapiegesetz 2024 zur Verfügung stellen.
Abonnieren Sie den Programm-Newsletter, um über die Entwicklungen und kommende Starts des Masterprogramms auf dem Laufenden zu bleiben!
Hier finden Sie alle kommenden Events des Programms. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei, um nichts zu verpassen.
Das Masterprogramm qualifiziert Sie für psychotherapeutische Arbeit auf der Grundlage einer psychoanalytisch-psychodynamischer Methode mit Schwerpunkt Individualpsychologie oder Selbstpsychologie. Sie erwerben wissenschaftlich fundierte Kenntnisse in Theorie, psychoanalytisch-psychodynamischer Diagnostik, Behandlungstechnik und Psychotherapieforschung und verbinden diese mit Selbsterfahrung, Supervision und praktischer Tätigkeit.
Bereits im Verlauf der Ausbildung können Sie – bei Erfüllung der vorgesehenen Voraussetzungen – den Status „in Fachausbildung unter Lehrsupervision“ beantragen. Berufliche Perspektiven eröffnen sich insbesondere in eigener Praxis, in psychotherapeutischen Versorgungseinrichtungen, in psychosozialen Institutionen sowie in Krankenhäusern.
Das berufsbegleitende Masterprogramm ist auf acht Semester angelegt und verbindet Theorie-Seminare, wissenschaftliche Reflexion und praktische Tätigkeit eng miteinander. Sie studieren zentrale psychoanalytisch-psychodynamische Grundlagen, beschäftigen sich mit Diagnostik, Behandlungstechnik und Forschung und reflektieren Ihre praktische Tätigkeit kontinuierlich in Work Discussions. Je nach Zugehörigkeit zur Fachgesellschaft vertiefen Sie Ihre methodenspezifische Ausrichtung in Individualpsychologie oder Selbstpsychologie; die wissenschaftlichen Lehrveranstaltungen absolvieren beide Gruppen gemeinsam.
1. Semester
Der Einstieg schafft ein Fundament für das Verständnis des Unbewussten und führt Sie zugleich an die reflexive Auseinandersetzung mit praktischen Erfahrungen heran. Die Verbindung aus Theorie und erster Work Discussion legt den Grundstein für den weiteren Studienverlauf.
Lehrveranstaltungen:
2. Semester
Im zweiten Semester rücken Entwicklung, psychische Strukturbildung und erste spezifische Anwendungsfelder stärker in den Vordergrund. Zugleich wird die Arbeit in der Work Discussion fortgesetzt und vertieft.
Lehrveranstaltungen:
3. Semester
Ab dem dritten Semester teilt sich der Studienpfad für Individual- und Selbstpsychologie, wobei die Lehrveranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten von beiden Ausbildungsgruppen gemeinsam besucht werden. Sie verbinden wissenschaftliches Arbeiten mit der Spezialisierung in Ihrem Schwerpunkt. So entwickeln Sie zugleich ein geschärftes Verständnis für psychoanalytisch-psychodynamische Fragestellungen und psychopathologische Zusammenhänge.
Lehrveranstaltungen:
4. Semester
Das vierte Semester konzentriert sich auf die erste systematische Auseinandersetzung mit Behandlung und Erstgespräch. Parallel dazu stärken Sie Ihre wissenschaftlichen Kompetenzen in der Schreibwerkstatt und setzen die praxisreflexive Arbeit fort.
Lehrveranstaltungen:
5. Semester
Im fünften Semester steht die Verbindung von Forschung und eigener psychotherapeutischer Tätigkeit im Fokus. Sie vertiefen diagnostische Zugänge und setzen sich mit zentralen Fragen der Psychotherapieforschung auseinander.
Lehrveranstaltungen:
6. Semester
Dieses Semester dient der weiteren methodischen und praktischen Vertiefung. Sie arbeiten an Ihrer wissenschaftlichen Ausdrucksfähigkeit und setzen sich intensiver mit psychotherapeutischer Behandlungstechnik auseinander.
Lehrveranstaltungen:
7. Semester
Im siebten Semester schärfen Sie Ihr Verständnis für Forschungsdesigns und vertiefen Ihre methodenspezifische Orientierung. Damit gewinnen Sie zusätzliche Sicherheit im Zusammenspiel von Theorie, Forschung und therapeutischem Handeln.
Lehrveranstaltungen:
8. Semester
Zum Abschluss führen Sie wissenschaftliche und klinische Kompetenzen zusammen. In Schreibwerkstatt und Fallseminar reflektieren Sie komplexe Fragestellungen und bereiten den Abschluss des Studiums inhaltlich vor.
Lehrveranstaltungen:
Zusätzlich zum Theoriestrang absolvieren Sie den praktischen Ausbildungsabschnitt bei einer der fachspezifischen Ausbildungseinrichtungen. Dieser Teil ist für die Entwicklung der psychotherapeutischen Kompetenz zentral, weil er Selbsterfahrung, Praxis und Supervision systematisch miteinander verbindet.
Nachzuweisen sind:
Empfohlen ist darüber hinaus der Besuch zusätzlicher Veranstaltungen des Österreichischen Vereins für Individualpsychologie bzw. des Wiener Kreises für Psychoanalyse und Selbstpsychologie.
*Bitte überprüfen Sie bei Ihrer Praktikumsplanung, ob die gewünschte Einrichtung als Praktikumsstelle für das psychotherapeutische Fachspezifikum anerkannt ist: Ausbildungseinrichtungen für Theorie und Praxis.
Bitte reichen Sie die folgenden Bewerbungsunterlagen über das Anmeldeformular der Universität Wien ein:
Nach Einlangen der Bewerbung werden die eingereichten Unterlagen durch die Universität Wien hinsichtlich der formalen Zulassungsvoraussetzungen geprüft. Wenn Sie die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen, werden Sie zum Auswahlverfahren der Fachgesellschaften ÖVIP oder WKPS eingeladen.
Die Fachgesellschaft prüft Ihre persönlich fachliche Eignung nach festgelegten Kriterien in qualitativen Verfahren. Das Auswahlverfahren wird von den Fachgesellschaften ÖVIP oder WKPS durchgeführt und besteht aus:
Im Fall der Befürwortung der Aufnahme ergeht ein Vorschlag an die Leitung des Masterprogramms.
Die im Rahmen des Auswahlverfahrens anfallenden Kosten werden von den Ausbildungseinrichtungen festgelegt und Ihnen zeitgerecht mitgeteilt.
Auf Basis eines Gesprächs mit der wissenschaftlichen Leitung wird schließlich über die definitive Aufnahme in das Masterprogramm entschieden. Anschließend erhalten Sie weitere Informationen zum Programmstart von unserem Program Management.
Bereit für den nächsten Schritt?
Das Masterprogramm ist in einen theoretischen und einen praktischen Ausbildungsteil gegliedert. Den praktischen Teil (Lehranalyse, Praktikum, Praktikumssupervision) können Sie jederzeit beginnen, sofern Sie die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen und infolgedessen als Kandidat*in in der jeweiligen Fachgesellschaft (ÖVIP/WKPS) aufgenommen wurden.
Der Theoriestrang des Masterprogramms hingegen startet alle 2 Jahre. Den nächsten Start des Theoriestrangs finden Sie in den Shortfacts am Beginn dieser Seite. Ein Quereinstieg in den Theorieteil ist nicht möglich.
Sie benötigen ein abgeschlossenes Psychotherapeutisches Propädeutikum oder den Bachelor Psychotherapie Grundlagen. Zusätzlich brauchen Sie ein abgeschlossenes Studium im Ausmaß von mind. 180 ECTS-Credits, die Aufnahme als Ausbildungskandidat*in im ÖVIP oder WKPS sowie Deutschkenntnisse auf Niveau C1, sofern Deutsch nicht Ihre Erstsprache ist.
Die Bewerbung erfolgt online über das Anmeldeformular. Im Formular laden Sie Ihre Unterlagen hoch und erhalten nach dem Absenden eine Bestätigung per E-Mail.
Das Curriculum des Masterprogramms “Individualpsychologie und Selbstpsychologie” unterliegt dem Psychotherapiegesetz 1990. Der Programmstart im Oktober 2026 erfolgt nach den Vorgaben des Psychotherapiegesetzes 1990. Bitte beachten Sie, dass Sie für eine Bewerbung ein abgeschlossenes Propädeutikum oder den Bachelor “Psychotherapie Grundlagen” nachweisen müssen.
Die Universität Wien arbeitet parallel bereits an der Überarbeitung der außerordentlichen Masterstudien nach dem Psychotherapiegesetz 2024.
Das Postgraduate Center überarbeitet gemeinsam mit den Fachgesellschaften die außerordentlichen Masterstudien für den neuen Rechtsrahmen. Informationen zu künftigen Starts und Zulassungsvoraussetzungen nach dem Psychotherapiegesetz 2024 werden laufend veröffentlicht. Am besten abonnieren Sie dafür den Programm-Newsletter.
Für die Absolvierung des Fachspezifikums im Rahmen des Masterprogramms spricht Folgendes:
Das Masterprogramm “Individualpsychologie und Selbstpsychologie” wird in Kooperation zwischen der Universität Wien und den zwei anerkannten Fachgesellschaften "Österreichischer Verein für Individualpsychologie" und "Wiener Kreis für Psychoanalyse und Selbstpsychologie" durchgeführt. Sie absolvieren einen Theoriestrang am Postgraduate Center der Universität Wien und einen praktischen Ausbildungsabschnitt bei einer der beiden Fachgesellschaften.
Alle Fragen rund um den praktischen Teil der Ausbildung (Selbsterfahrung, Kontrollanalyse, Praktikum, Praktikumssupervision) sowie die Aufnahme in das Fachspezifikum werden von der jeweiligen Fachgesellschaft geregelt. Hier sind die Leiter*innen der Fachgesellschaft verantwortlich:
Der theoretische Teil der Ausbildung wird über das Postgraduate Center der Universität Wien organisiert, wenngleich die Lehrenden selbstverständlich von den beiden Fachgesellschaften benannt werden. Fragen zu Beurteilung, Semesterplanung etc. sind daher an das zuständige Program Management zu richten.
Die Lehrveranstaltungen sind berufsbegleitend organisiert. Um Ihnen eine frühzeitige Planung zu ermöglichen, finden Sie hier die Daten des Theoriestrangs (Start Oktober 2026*):
| Termin | Uhrzeit | Lehrveranstaltung | Gruppe | Ort/Raum |
|---|---|---|---|---|
| Freitag, 9. Oktober 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Kooperationspartner |
| Freitag, 9. Oktober 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 9. Oktober 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 9. Oktober 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Praxis Pawlowsky |
| Freitag, 9. Oktober 2026 | 16:00 - 16:30 | Begrüßung und Eröffnung des Masterprogramms | alle | UNI WIEN |
| Samstag, 10. Oktober 2026 | 09:00 - 16:00 | A1.1 Geschichte des Unbewussten | alle | UNI WIEN |
| Freitag, 16. Oktober 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Kooperationspartner |
| Freitag, 16. Oktober 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 16. Oktober 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 16. Oktober 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Praxis Pawlowsky |
| Samstag, 24. Oktober 2026 | 09:00 - 16:00 | A1.1 Geschichte des Unbewussten | alle | UNI WIEN |
| Freitag, 6. November 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Kooperationspartner |
| Freitag, 6. November 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 6. November 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 6. November 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Praxis Pawlowsky |
| Freitag, 13. November 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Kooperationspartner |
| Freitag, 13. November 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 13. November 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 13. November 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Praxis Pawlowsky |
| Samstag, 14. November 2026 | 09:00 - 16:00 | A1.1 Geschichte des Unbewussten | alle | UNI WIEN |
| Samstag, 28. November 2026 | 09:00 - 16:00 | A1.1 Geschichte des Unbewussten | alle | UNI WIEN |
| Freitag, 4. Dezember 2026 | 15:15 - 16:45 | Lernprozessreflexion | alle | UNI WIEN |
| Freitag, 4. Dezember 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Kooperationspartner |
| Freitag, 4. Dezember 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 4. Dezember 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 4. Dezember 2026 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Praxis Pawlowsky |
| Samstag, 5. Dezember 2026 | 09:00 - 16:00 | A1.2 Konzepte des Unbewussten | alle | UNI WIEN |
| Freitag, 11. Dezember 2026 | 17:00 - 20:30 | A1.2 Konzepte des Unbewussten | alle | UNI WIEN |
| Freitag, 18. Dezember 2026 | 17:00 - 20:30 | A1.2 Konzepte des Unbewussten | alle | UNI WIEN |
| Freitag, 8. Januar 2027 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Kooperationspartner |
| Freitag, 8. Januar 2027 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 8. Januar 2027 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 8. Januar 2027 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Praxis Pawlowsky |
| Freitag, 15. Januar 2027 | 15:15 - 16:45 | Lernprozessreflexion | alle | UNI WIEN |
| Freitag, 15. Januar 2027 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Kooperationspartner |
| Freitag, 15. Januar 2027 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 15. Januar 2027 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | AACI |
| Freitag, 15. Januar 2027 | 17:15 - 20:45 | B1.1 Work Discussion I | WD Gruppe | Praxis Pawlowsky |
| Samstag, 16. Januar 2027 | 09:00 - 16:00 | A1.2 Konzepte des Unbewussten | alle | UNI WIEN |
| Samstag, 23. Januar 2027 | 09:00 - 16:00 | A1.2 Konzepte des Unbewussten | alle | UNI WIEN |
*Änderungen vorbehalten
Alle Lehrveranstaltungen des Masterprogramms sind prüfungsimmanent. Das bedeutet, dass mehrere Teilleistungen zur Beurteilung führen. Jedenfalls ist Anwesenheit und Mitarbeit ein wichtiger Punkt, zumal es in der Ausbildung zur*zum Psychotherapeut*in ja vor allem um die Entwicklung Ihrer eigenen psychotherapeutischen Identität und Arbeitsweise geht.
Die Fehlzeiten dürfen 15% der Präsenzzeit nicht übersteigen. Bei einer Lehrveranstaltung mit 2 Semesterwochenstunden (30 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten) bedeutet dies, dass Sie 2x2 Unterrichtseinheiten fehlen dürfen.
Der Status “in Fachausbildung unter Lehrsupervision” ermöglicht es Ihnen, selbstständig psychotherapeutisch tätig zu sein, wobei es nötig ist, dass Sie währenddessen laufend in Supervision sind.
Den Status können Sie frühestens nach dem 4. Semester der Theorieveranstaltungen erlangen. Sie müssen dazu bereits mind. 100 Stunden Lehranalyse, mind. 300 Stunden Praktikum (psychosozial oder klinisch) sowie mind. 20 Stunden Praktikumssupervision nachweisen können.
Der Status “in Fachausbildung unter Lehrsupervision” muss jedenfalls vor Beginn des 7. Semesters erworben werden, da Sie sonst nicht die Voraussetzungen erfüllen, um weiter an der theoretischen Ausbildung teilnehmen zu können.
Sie können, sofern Sie das Propädeutikum oder den Bachelor Psychotherapie Grundlagen abgeschlossen haben, jederzeit mit dem Praktikum beginnen. Bitte beachten Sie dabei, dass Sie auch eine zeitlich überschneidende Praktikumssupervision (insgesamt mind. 30 Stunden) absolvieren müssen.
Laut den Richtlinien sollte diese Praktikumssupervision nicht in der Praktikumseinrichtung stattfinden, sondern bei einer*einem fachspezifischen Praktikumssupervisor*in. Anrechnungen eines Praktikums für das im psychotherapeutischen Fachspezifikum vorgesehene Praktikum sind nur aus einer Zeit nach dem Abschluss des Propädeutikums möglich, wenn die Absolvierung dieses Praktikums inklusive der Praktikumssupervision nicht länger als fünf Jahre zurück liegt.
Ordentliche Studien fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Postgraduate Center. Informationen zum Curriculum, zu Voraussetzungen und zum Aufnahmeverfahren des ordentlichen Masterstudiums Psychotherapie an der Universität Wien finden Sie hier.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Program Management gerne zur Verfügung.
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