Die resiliente Region
Zertifikatsprogramm
Resiliente Regionen gestalten durch Kooperation und Krisenkompetenz
Multiple Krisen – von Klimawandel und geopolitischen Spannungen bis zu disruptiven Umbrüchen – stellen Regionen vor die Frage, wie Krisenfestigkeit, Anpassungsfähigkeit und Wiederherstellungskapazitäten konkret aufgebaut werden können. Das Zertifikatsprogramm „Die resiliente Region“ legt den Fokus auf den Umgang mit Unsicherheit, Resilienzstrategien und belastbare Raumstrukturen in der kooperativen Stadt- und Regionalentwicklung. Resilienz wird dabei als Zusammenspiel aus sozio-technologischen Investitionen, vorausschauender und reaktiver Handlungsfähigkeit sowie Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt verstanden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie grenzüberschreitende europäische Zusammenarbeit auch in Krisenzeiten wirksam bleibt und welche Ansätze Regionen dabei nachhaltig stärken.
Themen
- Einführung in die resiliente Stadt- und Regionalentwicklung
- Fortgeschrittene Konzepte und Dimensionen der resilienten Stadt und Regionalentwicklung
- Methodische Herangehensweisen resilienter Stadt- und Regionalentwicklung
- Kooperative Implementierung resilienter Stadt- und Regionalentwicklung
- Interaktion und Kommunikation von partizipativen Prozessen der resilienten Stadt- und Regionalentwicklung
Aufnahmeverfahren
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Teilnahmevoraussetzungen
- Allgemeine Hochschulreife (Matura) und mindestens 2-jährige einschlägige Berufserfahrung oder abgeschlossene Hochschulausbildung (mind. 180 ECTS Credits)
- Ausreichende Deutsch- und Englischkenntnisse für das Verständnis von deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur und Vorträgen (Niveau B2)
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Bewerbung
Bitte reichen Sie die folgenden Bewerbungsunterlagen über das Anmeldeformular ein:
- Nachweis der Hochschulreife inkl. Nachweis einer mind. 2-jährigen einschlägigen Berufserfahrung oder Nachweis einer abgeschlossenen Hochschulausbildung (mind. 180 ECTS Credits)
- Motivationsschreiben
- Lebenslauf
- Amtlicher Lichtbildausweis
- Ggf. Nachweis über ausreichende Deutsch- und Englischkenntnisse (Niveau B2)
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Aufnahme
Nach Einlangen Ihrer Bewerbung prüfen wir Ihre Unterlagen. Sie erhalten zeitnah Rückmeldung hinsichtlich einer Aufnahme sowie weitere Informationen zum Programmstart.
Bereit für den nächsten Schritt?
FAQs
Resilienz meint die Fähigkeit einer Region, mit Unsicherheit, Krisen und disruptiven Veränderungen umzugehen und dabei handlungsfähig zu bleiben. Im Fokus stehen Krisenfestigkeit und Wiederherstellungskapazitäten sowie der Aufbau belastbarer Raumstrukturen, die auch soziale Aspekte wie Gerechtigkeit und Zusammenhalt berücksichtigen.
Sie stärken Ihre Analysekompetenz für Krisendynamiken und deren sozialräumliche Auswirkungen, lernen Resilienzstrategien einzuordnen und entwickeln Transferfähigkeit, um Ansätze für Krisenfestigkeit in Ihren beruflichen Kontext zu übertragen.
Für Personen aus Verwaltung, Regionalmanagement, Standortentwicklung, Planung, Tourismus, Schutzgebietsmanagement, NGOs oder Beratung, die Resilienz als Querschnittsthema bearbeiten und Kooperationen in Krisenzeiten professionell gestalten möchten.
Resilienz wird nicht nur technisch verstanden. Das Programm berücksichtigt ausdrücklich gesellschaftliche Auswirkungen von Krisen und Veränderungen, etwa Fragen von Gerechtigkeit, Teilhabe, Kohäsion und Akzeptanz als zentrale Resilienzfaktoren.
Das Zertifikatsprogramm kombiniert online Vor- und Nachtreffen mit einer intensiven Präsenzphase vor Ort. In Exkursionen, Inputs und Reflexionsformaten arbeiten Sie an konkreten Beispielen und leiten Handlungsoptionen für Ihre Praxis ab.
Ja. Reise- und Unterkunftskosten für die Präsenzphase sind nicht in den Zertifikatsprogrammgebühren enthalten. An- und Abreise sowie Unterkunft organisieren Sie selbst.
Sie erhalten Einblicke in regionale Praxisbeispiele, Institutionen und Lernorte und können Resilienzansätze unmittelbar beobachten, diskutieren und auf Übertragbarkeit für Ihre Region prüfen. Das erleichtert die Ableitung realistischer Maßnahmen.
Viele Krisen wirken über Grenzen hinweg. Das Programm thematisiert deshalb, wie europäische und grenzüberschreitende Kooperation auch unter Druckbedingungen tragfähig bleibt und welche Governance- und Kommunikationsformen dafür nötig sind.
Das Zertifikatsprogramm ist berufsbegleitend konzipiert. Die konkreten Termine werden hier bekanntgegeben, sobald die Planung abgeschlossen ist. So können Sie bereits vor der Bewerbung Ihre Verfügbarkeit prüfen und berufliche sowie private Verpflichtungen abstimmen.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Program Management gerne zur Verfügung.
Kontakt
Agnes Raschauer
Bakk. MA
Program Management
Postgraduate Center
Campus der Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 1
Eingang 1.5.4
1090 Wien
+43-1-4277-10838
+43-664-817-6683
kooperativregion(at)univie.ac.at
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