Wie können Meetings produktiver und gleichzeitig verbindlicher gestaltet werden?
Dieser Frage widmete sich die aktuelle uniMind-Lecture mit Michaela Schaffhauser-Linzatti (Universität Wien) und Irene Kernthaler-Moser. Die beiden Expertinnen zeigten auf, wie Erkenntnisse aus der Managementforschung direkt in den Arbeitsalltag übertragen werden können und warum Meetings eine zentrale Rolle für psychologische Sicherheit und erfolgreiche Teamarbeit spielen.
Ein besonderer Fokus lag auf den Herausforderungen virtueller Meetings. Anhand der Studie wurde das Paradoxon des Multitaskings beleuchtet: Während viele Teilnehmende selbst nebenbei arbeiten, empfinden sie dieses Verhalten bei anderen als störend. Als praxisnahen Lösungsansatz stellten die Expertinnen das Konzept des „2-Zonen-Meetings“ vor. Dabei werden bereits in der Einladung klare Regeln für aktive Teilnahme und reines Zuhören definiert – ein einfacher Ansatz, der für mehr Transparenz, Verbindlichkeit und effizientere Meetings sorgen kann.
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