'Künstliche Intelligenz und die Grenzen menschlicher Autonomie - eine philosophische Annäherung'
Eine im Rahmen des “Studium Generale” verfasste Masterthese wurde nun als Buch veröffentlicht.
Peter Zander beschäftigt sich in seiner Arbeit mit der Frage, ob Künstliche Intelligenz die Autonomie des Menschen untergräbt. Die Masterthese entstand unter der Betreuung von Katharina Lacina und ist nun in der Reihe „Young Academics“ im Verlag Tectum in Baden-Baden erschienen.
Das Buch untersucht aus philosophischer Perspektive, ob wir zunehmend fremdbestimmt werden, wenn KI für uns Entscheidungen trifft. Künstliche Autonomie, Opazität und extreme Geschwindigkeit werden dabei als mögliche Parameter eines Kipppunktes betrachtet, an dem Selbstbestimmung in Fremdbestimmung umschlägt. Verantwortung wird fraglich, wenn Entscheidungen nicht nachvollziehbar sind und menschliche Kontrolle verloren geht.
Zugleich erschweren autonome KI-Systeme die Einschätzung von Informationen hinsichtlich ihrer Wahrheit und Verlässlichkeit. Der Autor versteht KI schließlich als eine Form smarter Macht, die unser Denken, Urteilen und Handeln subtil und oft kaum wahrnehmbar beeinflusst.