Am Dienstag fand der uniMind-Workshop zum Thema „Wie wir flexibel-digitale Arbeit und Erreichbarkeit für uns selbst und das Team gesund gestalten“ statt. In einer von hoher Autonomie geprägten Arbeitswelt stand die Frage im Fokus, wie sich Flexibilität, Teamleistung und mentale Gesundheit erfolgreich vereinbaren lassen.
Neben dem wissenschaftlichen Input von Julia Schöllbauer (Universität Wien/Ferdinand Porsche FernFH) und Martina Hartner-Tiefenthaler (TU Wien) lieferte die intensive Diskussion im World-Café äußerst spannende Erkenntnisse.
Drei Key-Takeaways:
1️⃣Erreichbarkeit & der „goldene Mittelweg“: Eine strikte Trennung von Job und Freizeit ist nicht immer die beste Strategie. Wichtig sind klare Absprachen im Team über implizite und explizite Erwartungen. Wenn Autonomie gegeben ist, kann Erreichbarkeit außerhalb der Kernzeit (als Tauschprinzip für mehr Flexibilität tagsüber) das Wohlbefinden sogar fördern.
2️⃣ Qualität vor Quantität bei der Kommunikation: Gegen die Informationsflut hilft eine selektive Nutzung von Plattformen. Führungskräfte sitzen hier an einer Schlüsselposition, um den genauen Informationsbedarf zu steuern. Zudem muss Raum für informellen Austausch aktiv geplant werden.
3️⃣ Team-Spirit braucht Vertrauen: Im digital-flexiblen Kontext ist Vertrauen noch wichtiger als vor Ort. Da die Beziehungsqualität darüber entscheidet, ob Nachrichten positiv oder mit Misstrauen aufgenommen werden, sind Vereinbarungen für sozialen Austausch und physische Kick-offs bei neuen Projekten essenziell.
Ein herzliches Dankeschön an die beiden Workshopleiterinnen für die wertvollen Impulse! Ein großer Dank geht auch an die Wiener Stadtwerke GmbH für die exzellente Organisation und Betreuung vor Ort.
Rückblick: Souverän durch den digitalen Job-Alltag
uniMind Workshop in den Wiener Stadtwerken
Postgraduate Center Universität Wien