In der Wochenzeitung DIE FURCHE schreibt Katharina Lacina, wissenschaftliche Koordinatorin des Universitätslehrgangs „Philosophische Praxis“ in Ihrer Kolumne „Was tun?“ über Ethik im Alltag.
Der Auftaktbeitrag Moralisch ausbalanciert stellt sogleich programmatische Weichen. Er beleuchtet die Spannung zwischen moralischem Anspruch und praktischer Umsetzbarkeit und fragt, wie ein moralisch gutes Leben durch angemessenes Handeln gelingt. Aristoteles „rät, das richtige Maß zwischen zwei schädlichen Extremen zu finden: Tugendhaft handelt nicht, wer stets maximal selbstlos ist, sondern wer die Mitte zwischen Egoismus und Altruismus trifft.“
Ausgehend von exemplarischen Alltagssituationen und Entscheidungskonflikten spürt Lacina verschiedensten lebenspraktischen Fragen philosophischen nach. Die Reihe reicht von Warum wir Schönes nicht auf später verschieben sollten über die Verführungskunst der KI bis hin zur Reflexion der Willensschwäche.
Wir laden Sie ein, mitzulesen und mitzudenken, um einen frischen Blick auf das Alltägliche zu gewinnen – und die Bedeutung der Philosophie auch für Ihr (Alltags)Leben zu ermessen.
Kostenfreier Zugang zu allen Beiträgen: Katharina Lacina | DIE FURCHE