Unsere Vorstellungen vom Älterwerden sind mehr als Gedanken über die Zukunft: Sie können beeinflussen, wie wir unser Sozialleben gestalten – und welche Möglichkeiten wir für unser eigenes Leben sehen.
Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Wien unter der Leitung von Christina Ristl. Besonders spannend: Altersbilder sind veränderbar. Unsere Erwartungen an das eigene Alter können unser Sozialleben langfristig mitgestalten, und sogar beeinflussen, wie wir alltägliche Begegnungen erleben. Ein möglicher psychologischer Mechanismus dahinter: die „selbsterfüllende Prophezeiung“.
Christina Ristl ist auch Lehrende im “Studium Generale” am Postgraduate Center der Universität Wien. Eine nachberufliche Weiterbildung, bei der es darum geht, neugierig zu bleiben, Neues zu entdecken, Wissen zu vertiefen und gemeinsam neue Perspektiven zu gewinnen.
Denn lebenslanges Lernen endet nicht mit dem Berufsleben. Das Studium Generale bietet die Möglichkeit, diese Haltung auch danach aktiv zu leben.
Denn vielleicht ist die wichtigste Frage nicht, wie alt wir werden. Sondern wie wir diese Lebensphase gestalten.