Zertifikatsprogramme
Risikoprävention und Katastrophenmanagement
Spezialisierung ohne Umwege
Manchmal braucht es kein ganzes Masterprogramm, sondern genau den Schwerpunkt, der in der Praxis gerade zählt. In den Zertifikatsprogrammen vertiefen Sie ausgewählte Themenfelder wissenschaftlich fundiert und zugleich anwendungsnah – von Risikoanalyse und -management bis zu Katastrophenrecht oder internationaler humanitärer Assistenz. So erweitern Sie Ihre Handlungssicherheit gezielt dort, wo Sie sie im Berufsalltag unmittelbar einsetzen.
Die Zertifikatsprogramme eignen sich auch als Einstieg, um anschließend in den Universitätslehrgang oder in das Masterprogramm zu wechseln.
Unsere Zertifikatsprogramme im Überblick
Im Rahmen des Weiterbildungsprogramms „Risikoprävention und Katastrophenmanagement“ werden fünf Zertifikatsprogramme angeboten, die einzeln absolvierbar sind. Das konkrete Angebot variiert je nach Semester. Die geplanten Starttermine finden Sie in der jeweiligen Programmbeschreibung.
Risiken systematisch erkennen, bewerten und steuern: Dieses Zertifikatsprogramm vermittelt ein fundiertes Verständnis dafür, wie natürliche, technische und sozioökonomische Prozesse Risiken prägen – und wie Sie daraus tragfähige Risikomanagementansätze für Organisationen und Systeme entwickeln.
Lehrveranstaltungen:
- Einführung in die Risikoprävention und das Katastrophenmanagement
- Naturgefahren oder wahlweise Sozioökonomische Aspekte von Vulnerabilität und Resilienz
- Risikomanagement für Organisationen und Systeme
- Raumbezogene Risikoplanung und technisches Risikomanagement
- Risikokommunikation
- Fallbezogene Anwendung des Risikomanagements, Projektarbeit
Start: WiSe 2026/27; voraussichtlich am 28. September 2026
Zertifizierung (optional): Nach Abschluss des Zertifikatsprogramms besteht die Möglichkeit, bei Austrian Standards eine Zertifizierung als „Risikomanager*in“ gemäß ÖNORM D 4903 zu beantragen (gebührenpflichtig).
Dieses Zertifikatsprogramm bietet Ihnen einen strukturierten Einstieg in zentrale Konzepte, Akteur*innen und Steuerungslogiken des Katastrophenmanagements – mit klarem Fokus auf Anwendbarkeit und Entscheidungsfähigkeit in komplexen Lagen.
Lehrveranstaltungen:
- Einführung in die Risikoprävention und das Katastrophenmanagement
- Rechtspolitische und sozioökonomische Grundlagen
- Modelle und Steuerung der staatlichen Katastrophenvorsorge und Risiko Governance
- Risikokommunikation
- Krisenkommunikation
- Abschlussarbeit eines gewählten Themas aus dem Bereich "Katastrophenmanagement"
Start: WiSe 2026/27; voraussichtlich am 28. September 2026
Wenn Sie Risiken nicht nur „einschätzen“, sondern nachvollziehbar analysieren und begründen möchten, vermittelt dieses Zertifikatsprogramm die zentralen Bausteine einer belastbaren Risikoanalyse – von Prozessverständnis bis Szenarienlogik und Bewertung.
Lehrveranstaltungen:
- Einführung in die Risikoprävention und das Katastrophenmanagement
- Naturgefahren
- Soziologische und sonstige Gefahren
- Technologische Gefahren
- Sozioökonomische Aspekte der Vulnerabilität und Resilienz
- Grundlagen der Risikobewertung und Szenarienanalyse
- Raumbezogene Risikoplanung und technisches Risikomanagement
- Abschlussarbeit eines gewählten Themas aus dem Bereich Risikoanalyse
Start: WiSe 2026/27; voraussichtlich am 28. September 2026
Rechtliche Rahmenbedingungen sind in Krisen keine bloße Nebenerscheinung, sondern bilden die Grundlage für das Handeln. Dieses Zertifikatsprogramm vermittelt Ihnen ein solides Verständnis des internationalen, europäischen und nationalen Katastrophenrechts – und zeigt, wie Rechtsnormen Prävention, Zuständigkeiten und Entscheidungen prägen.
Lehrveranstaltungen:
- Einführung in die Risikoprävention und das Katastrophenmanagement
- Rechtliche und organisatorische Aspekte
- Rechtspolitische und sozioökonomische Grundlagen
- Modelle und Steuerung der staatlichen Katastrophenvorsorge und Risiko Governance
- European Civil Protection Mechanism
- Abschlussarbeit eines gewählten Themas aus dem Bereich „Katastrophenrecht“
Start: WiSe 2026/27; voraussichtlich am 28. September 2026
Humanitäre Krisen verlangen Orientierung, Koordination und kommunikative Klarheit – oft unter Zeitdruck und in komplexen Strukturen. Dieses Zertifikatsprogramm vermittelt Ihnen praxisorientiertes Wissen und fundierte Fähigkeiten, um internationale humanitäre Einsätze und Unterstützungsmechanismen besser zu verstehen und professionell mitzugestalten.
Lehrveranstaltungen:
- Grundlagen der Risikobewertung und Szenarienanalyse
- Strategisches, operatives und taktisches Katastrophenmanagement auf nationaler und internationaler Ebene
- Modelle und Steuerung der staatlichen Katastrophenvorsorge und Risiko Governance
- Medizinische und psychosoziale Aspekte der Katastrophenhilfe
- Krisenkommunikation
- European Civil Protection Mechanism
Start: voraussichtlich WiSe 2026/27; genauer Start wird noch bekanntgegeben
Vom Zertifikat zum akademischen Abschluss
Wenn Sie einen akademischen Abschluss anstreben, können Sie auch nachträglich in den Universitätslehrgang bzw. in das Masterprogramm wechseln. Bereits absolvierte Zertifikatsprogramme können inhaltlich und finanziell angerechnet werden.
Aufnahmeverfahren
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Teilnahmevoraussetzungen
Allgemeine Hochschulreife (Matura) und mindestens 2-jährige facheinschlägige Berufserfahrung
oder
- Abgeschlossene Hochschulausbildung (min. 180 ECTS Credits)
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Bewerbung
Bitte reichen Sie die folgenden Bewerbungsunterlagen über das Anmeldeformular ein:
- Lebenslauf
- Motivationsschreiben (1 Seite)
- Nachweis der Hochschulreife (Matura) inkl. Nachweis über mind. 2 Jahre facheinschlägige Berufserfahrung bzw. ehrenamtlichen Dienst oder Nachweis einer abgeschlossenen Hochschulausbildung (min. 180 ECTS Credits)
- Amtlicher Lichtbildausweis
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Aufnahme und Zulassung
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die Bewerbungen durch den Lehrgangsbeitrag geprüft. Die Aufnahme erfolgt nach Maßgabe freier Studienplätze und der Qualifikation der*des Bewerber*in. Anschließend erhalten Sie Informationen zu Ihrem Bewerbungsstatus. Bei Bedarf können auch Aufnahmegespräche geführt werden.
Bereit für den nächsten Schritt?
FAQs
Als Voraussetzung für die Teilnahme an den Zertifikatsprogrammen gilt entweder die Hochschulreife (z.B. Matura) plus eine mindestens 2-jährige facheinschlägige Berufserfahrung oder eine abgeschlossene Hochschulausbildung im Ausmaß von min. 180 ECTS Credits.
Außerdem werden ausreichende Deutsch- und Englischkenntnisse für das Verständnis von deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur erwartet.
Die Lehrveranstaltungen finden ganztägig in Blockform statt – in der Regel von Donnerstag bis Samstag, teilweise auch von Mittwoch bis Samstag. Zusätzlich gibt es einzelne Intensivwochen, die von Montag bis Samstag dauern.
Der detaillierte Lehrveranstaltungsplan wird Ihnen rechtzeitig vor Start des Weiterbildungsprogramms zur Verfügung gestellt.
Überwiegend am Campus der Universität Wien; einzelne Lehrveranstaltungen werden auch an weiteren Orten in Österreich durchgeführt (z.B. Kühtai, Traunkirchen, Tulln an der Donau).
Ja. Bereits absolvierte Zertifikatsprogramme können für den Universitätslehrgang oder das Masterprogramm inhaltlich und finanziell angerechnet werden.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Program Management gerne zur Verfügung.
Kontakt
Patrizia Kastenberger
Program Management
Campus der Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 1
Eingang 1.14.1
1090 Wien
+43-1-4277-10835
oerisk(at)univie.ac.at
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