In der Philosophischen Praxis engagieren sich seit den 1980er Jahren Philosoph*innen in Bildung, Beratung, sozialen Tätigkeitsfeldern, künstlerischen Kontexten oder interdisziplinären Projekten mit Psycholog*innen oder Psychiater*innen. Sie arbeiten in Schulen, Spitälern, psychiatrischen Einrichtungen oder in Unternehmen in Beratung, Personal- oder Organisationsentwicklung. Viele Absolvent*innen entscheiden sich für eine selbstständige Tätigkeit in der eigenen Praxis.
Philosophische Begleitung von Einzelpersonen und Gruppen in Organisationen, Unternehmen, Institutionen und im öffentlichen Raum steht im Zentrum dieses Qualifikationsprofils. Dabei arbeiten Sie an aktuellen Fragen, fördern kritische Reflexion und unterstützen Veränderungsprozesse. Philosophische Traditionen fließen in die Analyse ein und bilden die Grundlage für Formate, die Erkenntnisprozesse anregen und Dialoge strukturiert führen. Im Verlauf des Lehrgangs erweitern Sie Ihre Gesprächskompetenz, reflektieren Dynamiken in Gruppen und erwerben Grundlagen der Persönlichkeits- und Organisationsentwicklung.
Zu den Berufsbildern zählen selbstständige Philosophische Praktiker*innen, die ein eigenes philosophisches Angebot entwickeln. Sie erweitern ein bestehendes professionelles Profil durch philosophische Methoden und Gesprächsführung. Sie setzen Ihr Wissen in Beratung, Bildung, Kunst und Kultur oder im sozialen Umfeld ein. Philosophische Praktiker*innen arbeiten häufig projektorientiert, in Teams oder im Rahmen eigener Initiativen.