Chaos im Kopf – das klinische Bild von ADHS
Neue Podcast-Folge mit Michaela Auer und Jakob Unterholzner.
Wenn Sie eine Psychotherapie-Approbation in Deutschland anstreben, zählt vor allem eines: dass Ihre Ausbildungsinhalte wirklich passen. Genau hier setzt dieses Zertifikatsprogramm an. Sie schließen gezielt jene Lücken, die im Bachelorstudium “Psychologie” an österreichischen Universitäten im Hinblick auf die deutsche Approbationsordnung bestehen – und schaffen sich damit eine klare und standhafte Grundlage für die nächsten Schritte Richtung Ihrer Ausbildung zum*zur Psychotherapeut*in.
In vier aufeinander abgestimmten Modulen vertiefen Sie Berufsethik und Recht, medizinische Grundlagen und Psychopharmakologie sowie wissenschaftlich anerkannte Psychotherapieverfahren. Im Praktikum mit Supervision gewinnen Sie zudem erste Einblicke in reale Versorgungssettings und erleben, wie psychotherapeutische Arbeit in Institutionen in Deutschland konkret eingebettet ist. Das Zertifikatsprogramm ist studienbegleitend über vier Semester organisiert und wird hybrid durchgeführt: Alle Lehrveranstaltungen sind auch online absolvierbar. Zusätzlich profitieren Sie von Anrechnungsmöglichkeiten für das Psychotherapeutische Propädeutikum in Österreich – und bauen Ihr Profil Schritt für Schritt so aus, dass Ihr weiterer Weg in Richtung Psychotherapie planbarer, greifbarer und sicherer wird.
Hier finden Sie alle kommenden Events des Programms. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei, um nichts zu verpassen.
Mit dem Abschluss des Zertifikatsprogramms sind Sie inhaltlich für die weiterführende Ausbildung zum*zur Psychotherapeut*in in Deutschland qualifiziert. Sie können Ihr Psychologiestudium gezielt um jene Kompetenzen ergänzen, die für den nächsten Ausbildungsabschnitt in Deutschland vorausgesetzt werden.
Sie verfügen über fundiertes Grundlagenwissen in psychotherapeutischen Verfahren und Theorien, ein Verständnis der gesetzlichen und ethischen Rahmenbedingungen in Deutschland sowie medizinische und psychopharmakologische Grundlagen für Psychotherapeut*innen. Das unterstützt Sie dabei, Ihren weiteren Ausbildungs- und Karriereweg im Bereich Psychotherapie klarer zu planen.
Die vier Module sind so aufgebaut, dass Sie zentrale psychotherapeutische Grundlagen systematisch und entlang der Vorgaben der deutschen Approbationsordnung erwerben. Von berufsethischen und rechtlichen Fragen über medizinische und pharmakologische Grundlagen bis zur Verfahrenslehre und ersten Praxiserfahrungen entwickeln Sie ein solides Fundament für Ihren weiteren Berufsweg.
Ethische Orientierung und rechtliche Sicherheit gehören zu den Grundpfeilern psychotherapeutischer Arbeit. Dieses Modul stärkt Ihr Verständnis für Rahmenbedingungen psychotherapeutischer Tätigkeit und Forschung – und für sozialrechtliche Vorgaben der Versorgung.
Lehrveranstaltung:
Medizinische Grundlagen helfen, psychische Beschwerden im Gesamtzusammenhang zu verstehen und differentialdiagnostisch einzuordnen. Ergänzend gewinnen Sie einen fundierten Überblick über Psychopharmakologie und Indikationsstellungen über Altersgruppen hinweg.
Lehrveranstaltungen:
Wissenschaftlich anerkannte Verfahren zu kennen, einzuordnen und in ihrer Evidenz zu beurteilen, ist zentral für professionelle Orientierung. Dieses Modul bietet Ihnen einen strukturierten Überblick über Entwicklungen, Wirkannahmen und Anwendbarkeit in unterschiedlichen Altersgruppen.
Lehrveranstaltungen:
Hinweis: Die erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung „Verfahrenslehre“ ist Voraussetzung für die Teilnahme an den weiterführenden Lehrveranstaltungen.
Praxis schafft Einblick: Im Praktikum sammeln Sie erste Erfahrungen in spezifischen Bereichen der psychotherapeutischen Versorgung und reflektieren Ihre Beobachtungen und Lernschritte in der Supervision.
Lehrveranstaltungen:
Hinweis: Es wird empfohlen, das Praktikum erst nach Erlangen von mindestens 72 ECTS-Punkten des Psychologiestudiums und nach dem Orientierungspraktikum zu absolvieren.
Sie sind im Studienfach “Psychologie” an einer österreichischen Universität eingeschrieben und weisen die Absolvierung von bereits 40 ECTS-Punkten im Bachelorstudium “Psychologie” nach
oder
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Das Zertifikatsprogramm „Grundlagen der Psychologischen Psychotherapie (BA Erweiterungscurriculum für Psychologiestudierende)“ deckt jene Inhalte ab, die für die Approbation in Deutschland Voraussetzung sind und im Bachelor-Studium “Psychologie” in Wien bisher nicht vertreten sind. Um sich also in Deutschland als Psychotherapeut*in approbieren zu können, müssen Sie im BA- und MA-Studium bestimmte Inhalte nachweisen. Für das BA-Studium wird das durch die Absolvierung dieses Zertifikatprogramms ermöglicht.
In Kombination mit einem abgeschlossenen Psychologie-Bachelor-Studium an der Universität Wien erfüllen Sie die inhaltlichen Voraussetzungen für das Masterstudium Klinische Psychologie und Psychotherapie in Deutschland. Die Relevanz des Zertifikatskurses für die Aufnahme für das Masterstudium Klinische Psychologie und Psychotherapie in Deutschland wurde mit mehreren Universitäten in Deutschland rückgesprochen. Garantien für eine Aufnahme können wir keine geben, da die Plätze limitiert sind und die Aufnahme von einer Vielzahl von Faktoren, unter anderem Ihren Noten, abhängig ist.
Beispielsweise verlangt die Ludwig-Maximilians-Universität München für eine Bewerbung für den Master "Klinische Psychologie und Psychotherapie“ insgesamt 6 ECTS im Fach Neuropsychologie, die laut Satzung aus dem Erststudium stammen bzw. im Transcript of Records des Bachelorstudiums verzeichnet sein müssen. Nachdem die Anerkennung für den Zertifikatskurs mit 30 ECTS-Credits berechnet ist, können wir keine zusätzlichen Anerkennungen für die alternative Erweiterung machen. Eine Überanerkennung ist nicht möglich.
Bitte informieren Sie sich frühzeitig bei den Sie interessierenden Universitäten über mögliche zusätzliche Vorgaben für die Aufnahme in den Master.
Das Zertifikatsprogramm vermittelt jene Inhalte der deutschen Approbationsordnung für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (PsychThApprO), die durch das Bachelorstudium Psychologie in Wien nicht abgedeckt werden. Zudem erfüllt das Zertifikatsprogramm die laut PsychThApprO geforderten ECTS Credits. Für das Zertifikatsprogramm wurde eine höhere Anzahl an ECTS Credits veranschlagt, da 1 ECTS Credit in Österreich einem Arbeitsaufwand von 25 Stunden und in Deutschland einem Arbeitsaufwand von 30 Stunden entspricht. So sind mit den 30 ECTS Credits des Zertifikatsprogramms die Inhalte auch ausreichend abgedeckt, wenn man 30 Stunden pro ECTS Credit zugrunde legt.
Sie können das Zertifikatsprogramm auch nach Ende Ihres Bachelor- oder Masterstudiums absolvieren, wenn Sie sich in den Inhalten weiterbilden möchten.
Wenn Sie die Inhalte des Zertifikatsprogramms für die Bewerbung auf einen Studienplatz im Masterstudium Klinische Psychologie und Psychotherapie in Deutschland verwenden möchten, muss das Zertifikatsprogramm allerdings studienbegleitend zum Bachelorstudium Psychologie bzw. als Teil dieses Bachelorstudiums (z.B. über Erweiterungs- oder Wahlmodule) absolviert werden.
Nein. Das Zertifikatsprogramm dauert 4 Semester und kann nicht in kürzerer Zeit absolviert werden, da die Lehrveranstaltungen teilweise aufeinander aufbauend sind.
Nein. Das Zertifikatsprogramm ist nicht gleichzusetzen mit dem Propädeutikum. Einige Inhalte aus dem Zertifikatsprogramm „Grundlagen der Psychologischen Psychotherapie (BA Erweiterungscurriculum für Psychologiestudierende)“ können jedoch für das Propädeutikum angerechnet werden.
Nein, da jene Inhalte, die für die Approbation in Deutschland Voraussetzung sind, im Bachelor- und Master-Studium “Psychologie” in Wien bisher nicht vertreten sind.
Die Lehrveranstaltungen des Zertifikatskurses werden konsekutiv angeboten. Wenn Sie also ein Semester auslassen, müssten Sie auf den nächsten Zyklus warten, wenn diese Lehrveranstaltungen wieder angeboten werden. Damit würden Sie dann auch die geplante Semesterzahl überschreiten.
Die gemäß deutscher PsychThApprO geforderten Inhalte inkl. geforderter ECTS Credits im Bereich „Grundlagen der Medizin“ werden an der Universität Wien z.B. durch die Inhalte der (B2) VO Kognitive-Affektive Neurowissenschaften im Bachelorstudium Psychologie (u. a. Autonomie, Aufbau und Funktion des Nervensystems, biologische Komponenten psychischer Störungen) und die (W1a) VU Medizin im Zertifikatsprogramm (u. a. medizinische Krankheitsbilder und ihre Behandlungsverfahren, Differentialdiagnose) abgedeckt.
Mit dem Wahlmodul „Grundlagen der Psychologischen Psychotherapie“, das ab 01.10.2024 in Kraft tritt, kann das Zertifikatsprogramm in das Bachelorstudium “Psychologie” eingebunden werden. Hier können Sie im aktuellen Curriculum des Bachelorstudiums “Psychologie” der Universität Wien nachlesen.
Wichtig ist, dass Sie nicht das Wahlmodul und ein EC oder AE absolvieren können! Wenn Sie sich das Zertifikatsprogramm für das Wahlmodul anerkennen lassen möchten, müssen Sie bitte EC und AE freilassen.
Nähere Informationen zur Anerkennung finden Sie auf der Webseite des SSC Psychologie.
Im Rahmen des Praktikums machen Sie erste praktische Erfahrungen im Umfang von mindestens 240 Arbeitsstunden in spezifischen Bereichen der psychotherapeutischen Versorgung. Dazu zählen die folgenden Einrichtungen oder Bereiche, sofern dort in Deutschland approbierte Psychologische Psychotherapeut*innen (oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*in) tätig sind, die das Praktikum anleiten:
Es wird empfohlen, das Praktikum erst nach Erlangen von mind. 72 ECTS-Punkten des Psychologie-Studiums und nach dem Orientierungspraktikum zu absolvieren.
Wenn Sie einen Wechsel in das deutsche Master-Studium “Klinische Psychologie und Psychotherapie” bzw. in die deutsche Psychotherapie-Ausbildung anstreben, müssen Sie ein Praktikum vorweisen, das in Deutschland absolviert wurde. Die Sichtung verschiedener Praktikums-Ordnungen deutscher Universitäten zeigt, dass zum Teil explizit erwähnt wird, dass die Praktika ohne Unterbrechung absolviert werden müssen. Sie können die Stunden also nicht aufteilen.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Program Management gerne zur Verfügung.
Wissenschaftliche Leitung
Program Assistant
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