Chaos im Kopf – das klinische Bild von ADHS
Neue Podcast-Folge mit Michaela Auer und Jakob Unterholzner.
Im Masterprogramm „Psychotherapeutisches Fachspezifikum: Systemische Psychotherapie / Systemische Familientherapie“ erwerben Sie eine wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Qualifikation für die psychotherapeutische Arbeit im systemischen Ansatz. Sie vertiefen zentrale theoretische Grundlagen und lernen, unterschiedliche methodische Zugänge in verschiedenen Settings professionell anzuwenden. Selbsterfahrung, Lehrsupervision und wissenschaftliches Arbeiten begleiten Ihre Entwicklung kontinuierlich. Das berufsbegleitende Studium wird in Kooperation mit ÖAS und la:sf angeboten und führt – gemeinsam mit den parallel zu erbringenden externen Leistungen gemäß Psychotherapiegesetz – zur Eintragung in die Psychotherapeut*innenliste (Zusatzbezeichnung „Systemische Familientherapie“) und zur eigenständigen Berufsausübung.
Programmstart Herbst 2026 nach Psychotherapiegesetz 1990
Das Curriculum des Masterprogramms unterliegt dem Psychotherapiegesetz 1990. Der Programmstart im Oktober 2026 erfolgt nach den Vorgaben des Psychotherapiegesetzes 1990. Für eine Bewerbung weisen Sie daher u.a. ein abgeschlossenes Psychotherapeutisches Propädeutikum oder den Bachelor „Psychotherapie Grundlagen“ nach.
Umstellung auf das Psychotherapiegesetz 2024
Das Postgraduate Center der Universität Wien arbeitet gemeinsam mit Fachgesellschaften und Ausbildungspartner*innen an der Weiterentwicklung der außerordentlichen Masterstudien nach dem Psychotherapiegesetz 2024. Sobald Informationen zu Programmstarts und Zulassungsvoraussetzungen vorliegen, werden diese bereitgestellt. Wenn Sie über Entwicklungen und kommende Starts informiert bleiben möchten, empfiehlt sich die Anmeldung zum Programm-Newsletter.
Hier finden Sie alle kommenden Events des Programms. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei, um nichts zu verpassen.
Als Absolvent*in des Masterprogramms verfügen Sie über wissenschaftlich fundierte systemische/familientherapeutische Kenntnisse und sind befähigt, Wissensbestände auf dem Gebiet der Systemischen Psychotherapie / Systemischen Familientherapie anzuwenden, weiterzuentwickeln und kritisch zu beforschen.
Nach erfolgreichem Abschluss des Masterprogramms und der extern parallel zu erbringenden Leistungen im Sinne des Psychotherapiegesetzes bei den Fachgesellschaften sind Sie zur Eintragung in die Psychotherapeut*innenliste (Zusatzbezeichnung „Systemische Familientherapie“) und damit zur eigenständigen Ausübung von Psychotherapie berechtigt. Nach dem vierten Semester können Sie den Status „in Ausbildung unter Supervision“ erlangen und psychotherapeutische Tätigkeit unter Supervision eigenständig ausüben.
Das Masterprogramm verbindet systemische Theorie, methodische Vielfalt und professionelle Haltung mit wissenschaftlichem Arbeiten und reflektierter Praxis. Die Module bauen aufeinander auf und begleiten den Kompetenzaufbau von grundlegenden Konzepten über Interventionen und Forschungszugänge bis hin zu Lehrsupervision, Gruppenselbsterfahrung und Masterabschluss.
Systemisches Arbeiten braucht ein solides Fundament: In diesem Modul stehen erkenntnistheoretische und systemtheoretische Grundlagen ebenso im Fokus wie die historische Entwicklung der Systemischen Familientherapie. Ergänzend werden zentrale Bausteine systemisch-therapeutischer Gesprächsführung für Fallverstehen und Diagnostik erarbeitet.
Themen:
Wissenschaftliche Kompetenz ist ein wesentlicher Teil professioneller Psychotherapie: Dieses Modul stärkt Ihre Fähigkeit, Forschung kritisch zu lesen, einzuordnen und für die eigene Praxis nutzbar zu machen. Sie vertiefen methodisches Handwerkszeug von der Literaturrecherche bis zum Verfassen wissenschaftlicher Texte.
Themen:
Methodische Flexibilität und Setting-Kompetenz stehen im Mittelpunkt dieses Moduls. Sie lernen unterschiedliche systemische Zugänge kennen und übertragen diese – unter Berücksichtigung verschiedener Zielgruppen – gezielt auf die Anwendung in Einzel-, Paar-, Familien- und Mehrpersonensettings sowie in Gruppen.
Themen:
Wie lassen sich psychotherapeutische Prozesse wissenschaftlich untersuchen und reflektieren? Dieses Modul vermittelt zentrale Forschungsmethoden mit Schwerpunkt auf qualitativen Ansätzen, Mixed Methods und partizipativen Verfahren. Gleichzeitig wird die Anwendung der Methoden mit Blick auf die eigene Masterthesis vorbereitet.
Themen:
Die Vielfalt psychotherapeutischer Praxis wird in diesem Modul systemisch erschlossen: von Diagnostik und Fallverstehen über zielgruppenspezifische Zugänge bis hin zu klinischen Themenfeldern und gesellschaftlichen Fragestellungen. Zudem reflektieren Sie unterschiedliche Arbeitsfelder, darunter auch institutionelle und Zwangskontexte.
Themen:
Professionelle Entwicklung entsteht durch gezielte Reflexion des eigenen Handelns: In der Lehrsupervision wird die eigene psychotherapeutische Arbeit vertieft betrachtet, Beziehungsgestaltung reflektiert und die Interventionsfähigkeit geschärft. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Training des „triple track thinking“.
Themen:
Selbsterfahrung ist ein zentraler Bestandteil systemischer Professionalisierung. Dieses Modul unterstützt die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeitsentwicklung, vertieft das Verständnis von therapeutischer Beziehung und stärkt Reflexions- und Handlungskompetenz im Gruppensetting.
Themen:
Der Masterabschluss bündelt wissenschaftliche Vertiefung und professionelle Positionierung: Mit der Masterthesis bearbeiten Sie eine Fragestellung eigenständig und fundiert, die Masterprüfung dient der abschließenden Integration und Darstellung Ihrer Kompetenzen.
Bitte reichen Sie die folgenden Bewerbungsunterlagen über das Anmeldeformular ein:
Nach Überprüfung der Unterlagen und bei Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen werden Sie zum Auswahlverfahren eingeladen.
Das Auswahlverfahren besteht aus:
Die endgültige Entscheidung über Ihre Aufnahme in das Masterprogramm trifft die wissenschaftliche Leitung. Die Kosten des Auswahlverfahrens werden zeitgerecht von den Ausbildungseinrichtungen bekanntgegeben.
Bereit für den nächsten Schritt?
Informieren Sie sich über Bildungsförderungen, steuerliche Absetzbarkeiten und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten sowie über Landesförderungen, Stipendien und Arbeitgeberzuschüsse – viele Wege führen zu Ihrer Weiterbildung: Förderungen und Finanzierung
Das Masterprogramm “Psychotherapeutisches Fachspezifikum: Systemische Psychotherapie/ Systemische Familientherapie” startet jährlich im Oktober.
Für eine Bewerbung weisen Sie das abgeschlossene Psychotherapeutische Propädeutikum oder den Bachelor Psychotherapie Grundlagen nach. Zusätzlich benötigen Sie ein abgeschlossenes Studium im Umfang von mindestens 180 ECTS-Credits sowie die Aufnahme als Ausbildungskandidat*in bei ÖAS oder la:sf.
Nach formaler Prüfung Ihrer Unterlagen nehmen Sie an zwei Gesprächen (u.a. mit der wissenschaftlichen Leitung) und an einem verpflichtenden Auswahlseminar bei der Fachgesellschaft teil. Die endgültige Entscheidung trifft die wissenschaftliche Leitung.
Das Masterprogramm vermittelt wissenschaftliche, theoretische und reflexionsbezogene Inhalte. Ergänzend absolvieren Sie praxisbezogene Ausbildungsteile bei ÖAS oder la:sf (z. B. Lehrambulanz, Praktikumssupervision, Lehrsupervision, psychotherapeutische Evaluationen). Selbsterfahrung und Praktika gemäß Psychotherapiegesetz organisieren Sie selbst.
Nach dem vierten Semester können Sie den Status „in Ausbildung unter Supervision“ erlangen und psychotherapeutische Tätigkeit unter Supervision eigenständig ausüben.
Der Programmstart im Oktober 2026 erfolgt nach dem Psychotherapiegesetz 1990. Parallel werden die außerordentlichen Masterstudien nach dem Psychotherapiegesetz 2024 weiterentwickelt. Über neue Starts und Voraussetzungen werden Sie informiert, sobald Details vorliegen. Hierfür empfiehlt sich die Anmeldung zum Programm-Newsletter.
Ordentliche Studien fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Postgraduate Center. Informationen zum Curriculum, zu Voraussetzungen und zum Aufnahmeverfahren des ordentlichen Masterstudiums Psychotherapie an der Universität Wien finden Sie hier.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Program Management gerne zur Verfügung.
Wissenschaftliche Leitung
Program Assistant
Postgraduate Center
Campus der Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 1
Eingang 1.15
1090 Wien
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