Kino im Hörsaal: "Unsere Zeit wird kommen"
Kühle Getränke, salziges Popcorn, ein bereichernder Dokumentarfilm und spannende Gespräche
Im Zertifikatsprogramm „Deutsch als Zweit- und Fremdsprache unterrichten“ professionalisieren Sie Ihre Unterrichtspraxis für (sprachlich) heterogene Lerngruppen – mit Schwerpunkt auf der Erwachsenenbildung. Sie verbinden wissenschaftlich fundierte Grundlagen mit intensiver Praxis (Hospitation und Unterrichtspraktikum) und entwickeln Unterrichtskonzepte, Materialien und Lernsettings zielgruppenadäquat weiter. Ein zentraler Fokus liegt auf Mehrsprachigkeit, Reflexion der eigenen Rolle sowie auf den gesellschafts- und sprachenpolitischen Rahmenbedingungen von DaZ/DaF-Unterricht.
Hier finden Sie alle kommenden Events des Programms. Schauen Sie gerne regelmäßig vorbei, um nichts zu verpassen.
Mit dem Abschluss des Zertifikatsprogramms verfügen Sie über ein wissenschaftlich fundiertes, praxisorientiertes und reflexives Kompetenzprofil. Dadurch sind Sie in der Lage, DaZ/DaF-Unterricht in unterschiedlichen Kontexten professionell zu planen, durchzuführen und zu evaluieren. Sie stärken Ihre didaktisch-methodische Handlungskompetenz ebenso wie Ihre diagnostischen und evaluativen Fähigkeiten und reflektieren Ihre Rolle als Lehrende*r vor dem Hintergrund ethischer, gesellschaftlicher sowie sprachenpolitischer und institutioneller Rahmenbedingungen – mit besonderem Fokus auf Deutsch als Zweitsprache in einer Migrationsgesellschaft und den Umgang mit Heterogenität.
Dieses Qualifikationsprofil eröffnet Ihnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten, insbesondere in der Erwachsenenbildung (z.B. Sprachschulen, Volkshochschulen, universitäre Sprachzentren oder private Bildungsträger) sowie im Integrations-, Migrations- und Sozialbereich (z.B. NGOs, Vereine, kommunale und staatliche Einrichtungen, Beratungsstellen). Darüber hinaus können Sie – je nach weiterführender Qualifikation und Einsatzfeld – auch in schulischen Sprachförderprojekten tätig sein oder internationale Lehr- und Bildungsaufgaben übernehmen, etwa an Universitäten im Ausland, Kulturinstituten oder in Bildungsprojekten.
Sie absolvieren im Rahmen des Zertifikatsprogramms die Module 1–4 sowie eines der beiden Wahlmodule. Bei Interesse können Sie das zweite Wahlmodul flexibel und kostenpflichtig zusätzlich hinzubuchen.
Den fachlichen Rahmen bilden zentrale sprachwissenschaftliche Grundlagen, die Sie gezielt für die Unterrichtspraxis nutzbar machen. Dabei steht im Vordergrund, Spracherwerbsprozesse zu verstehen, Grammatik lernzieladäquat zu vermitteln und diagnostische Zugänge fundiert einzuordnen.
Themen
Didaktik und Methodik werden so vertieft, dass Sie Fertigkeiten- und Kompetenzaufbau konsequent an Zielgruppe, Lernziele und Lernkontext anpassen können. Ein Schwerpunkt liegt auf Materialkompetenz, Mediennutzung sowie auf Wortschatzarbeit und Aussprache, ergänzt um ästhetische Zugänge.
Themen
Praxis steht hier im Zentrum: Von der Planung über die Durchführung bis zur kriterienorientierten Reflexion erproben Sie Unterrichtsschritte in realen Settings und schärfen Ihre professionelle Routine. Durch Hospitation, Feedbackmodelle und strukturierte Beobachtung entwickeln Sie Sicherheit in der Umsetzung und gewinnen konkrete Ansatzpunkte, um Ihre Unterrichtspraxis wirksam weiterzuentwickeln.
Themen
Die Vertiefungsmodule erweitern zentrale Inhalte des Studiums und ermöglichen eine gezielte Auseinandersetzung mit ausgewählten Themen der Sprach- und Bildungsarbeit. Im Mittelpunkt stehen Mehrsprachigkeit, Migration und Flucht, Erwachsenenlernen und berufliches Sprachenlernen sowie sprachenpolitische Fragen. Ergänzend werden Aspekte des Testens und Bewertens, der Fehlerkultur sowie kulturreflexive und rassismuskritische Perspektiven behandelt.
Vertiefung A:
Vertiefung B:
Vertiefung C:
Vertiefung D:
Wer den Fokus auf jüngere Zielgruppen legen möchte, vertieft hier Spracherwerb, Diagnostik und Förderung im Kontext Schule und Jugend. Im Mittelpunkt stehen praxistaugliche Konzepte für sprachliche Bildung, Mentoring und rechtlich-organisatorische Rahmenbedingungen.
Themen:
Dieses Wahlmodul stärkt Ihre Kompetenzen für Alphabetisierung und Basisbildung im Kontext Deutsch als Zweitsprache. Sie arbeiten an theoretischen Grundlagen, an Methoden und an der Entwicklung bzw. Beurteilung von Materialien, damit Lernprozesse in unterschiedlichen Ausgangslagen professionell begleitet werden können.
Themen
Die Teilnahme an Tagungen, Vorträgen, Sprachkursen sowie am Vernetzungstreffen in Kooperation mit dem Institut für Germanistik ist Bestandteil des Programms und wird einschließlich begleitender Dokumentation und reflektierender Auswertung mit 1 ECTS-Credit angerechnet.
Den Abschluss des Zertifikatsprogramms bilden eine modulübergreifende Abschlussarbeit sowie eine abschließende Präsentation der erarbeiteten Ergebnisse.
Das Zertifikatsprogramm entspricht den Voraussetzungen, die in der Verordnung/Integrationsgesetz 2017 für DaF/DaZ-Zusatzausbildungen angeführt sind.
Das Zertifikat wird ebenso von der Bildungsdirektion Wien als Ausbildung für „Deutsch als Zweit- und Fremdsprache“ anerkannt.
Ein Auslandspraktikum ist nach Absolvierung des Zertifikatsprogramms möglich. Erste nähere Auskünfte bei Prof. i.R. Mag. Dr. Renate Faistauer (renate.faistauer(at)univie.ac.at) und unter Auslandspraktika.
Abgeschlossenes Bachelorstudium in einem Umfang von mind. 180 ECTS Credits in einem der folgenden Fächer: philologisch-kulturwissenschaftlich, sozial- und translationswissenschaftlich, philosophisch und bildungswissenschaftlich
oder
In begründeten Einzelfällen kann die Programmleitung über die Aufnahme von Personen mit anderen abgeschlossenen Studien entscheiden.
Weiters können auch Personen aufgenommen werden, die sowohl Hochschulreife besitzen als auch eine einschlägige Berufspraxis (mind. 2 Jahre) nachweisen können.
Wenn Ihre Erstsprache nicht Deutsch ist, weisen Sie bitte Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen nach. Als anerkannte Nachweise gelten Prüfungen des Österreichisches Sprachdiplom Deutsch (ÖSD), des Goethe-Institut oder von TELC.
Bitte reichen Sie die folgenden Bewerbungsunterlagen über das Anmeldeformular ein:
Die Aufnahme in das Zertifikatsprogramm erfolgt nach Maßgabe freier Studienplätze, der Qualifikation des/der Bewerber*in sowie bei Bedarf nach einem persönlichen Aufnahmegespräch mit der Programmleitung.
Bereit für den nächsten Schritt?
Informieren Sie sich über Bildungsförderungen, steuerliche Absetzbarkeiten und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten sowie über Landesförderungen, Stipendien und Arbeitgeberzuschüsse – viele Wege führen zu Ihrer Weiterbildung: Förderungen und Finanzierung
Das Zertifikatsprogramm „Deutsch als Zweit- und Fremdsprache unterrichten“ startet jährlich im Oktober.
Das Programm ist berufsbegleitend organisiert. Die Workshops finden in der Regel am Freitag und Samstag statt. Feiertage sowie Schulferien werden bei der Planung berücksichtigt. Zusätzlich planen Sie Termine für Hospitation und Unterrichtspraktikum ein.
Sie benötigen in der Regel ein abgeschlossenes Studium (mind. 180 ECTS Credits) in einem einschlägigen Fach oder einen Abschluss einer PH oder FH. In begründeten Einzelfällen kann die Programmleitung andere Studien anerkennen. Alternativ ist eine Aufnahme mit Hochschulreife und mind. 2 Jahren einschlägiger Berufspraxis möglich.
Sie weisen Deutschkenntnisse auf Niveau C1 nach. Akzeptiert werden u. a. ÖSD, Zertifikat des Goethe-Instituts oder TELC.
Unterrichtserfahrung ist nicht zwingend erforderlich. Das Programm richtet sich sowohl an angehende als auch an bereits praktizierende DaZ/DaF-Lehrende, die eine formale, anerkannte Qualifikation erwerben oder ihre Kompetenzen vertiefen möchten.
Im Hospitationspraktikum beobachten und analysieren Sie Unterricht mithilfe von im Zertifikatsprogramm erlernten Instrumenten und Beobachtungsaufträgen. Im Unterrichtspraktikum planen und gestalten Sie eigene Einheiten und reflektieren diese – begleitet durch Lehrende und Feedbackprozesse. Zusätzlich zu den Workshops sind dafür 2 Termine (à 2 UE) im Winteresemester und 4 Termine (à 2 UE) im Sommersemester einzuplanen.
Ja. Nach Absolvierung des Zertifikatsprogramms ist ein Auslandspraktikum möglich. Erste nähere Auskünfte erhalten Sie bei Prof. i.R. Mag. Dr. Renate Faistauer (renate.faistauer(at)univie.ac.at) sowie über die Informationen zu Auslandspraktika.
Das Programm wird primär in Präsenz durchgeführt; einzelne Einheiten können online stattfinden.
Alle Module haben prüfungsimmanenten Charakter. Je nach Modul werden mündliche und/oder schriftliche Leistungsüberprüfungen herangezogen, z. B. aktive Mitarbeit, Lektürearbeit, schriftliche Ausarbeitungen, Prüfungen, Präsentationen sowie ein Abschlussgespräch.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen unser Program Management gerne zur Verfügung.
Wissenschaftliche Leitung
Program Assistant
Postgraduate Center
Campus der Universität Wien
Spitalgasse 2, Hof 1
Eingang 1.6
1090 Wien
Studieninteressierte und Teilnehmer*innen unserer Weiterbildungsprogramme begleiten wir auf Instagram, Facebook und LinkedIn mit aktuellen Einblicken in unsere Programme, Veranstaltungen und das Campusleben. Für alle, die noch tiefer eintauchen möchten, bieten wir auf unserem YouTube-Kanal spannende Videoformate und Hintergrundberichte.